Archiv des Autors: Jürgen Burek

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Über Jürgen Burek

Projektmanager bei Sattler & Partner und verantwortlich für die Unterstützung der Partner bei Unternehmenstransaktionen in allen Phasen des M&A-Prozesses. Darüber hinaus verantwortet er eigenständig M&A Projekte. Jürgen Burek ist seit 2008 bei der Sattler & Partner AG E-Mail: juergen.burek@sattlerundpartner.de Tel.: +49 (0)7181 65120-12

Die Unternehmensnachfolge richtig regeln – Für 50% aller Nachfolgeregelungen gilt: Verkauf oder Liquidation

Für viele Unternehmer wird die Frage immer dringlicher: Wie gehe ich in Sachen Unternehmensnachfolge vor?

Allein für die nächsten fünf Jahre prognostiziert das Institut für Mittelstandsforschung (IfM) in Bonn, dass ca. 110.000 Unternehmen im Mittelstand aktiv ihre Nachfolgeregelung angehen müssen.  Über ein Viertel der Unternehmer in Deutschland ist heute älter als 55 Jahre.

 

Nachfolge nach Plan

Bei näherer Betrachtung der Zahlen wird deutlich, dass die überwiegende Mehrheit der Nachfolgeregelungen (Anteil von 86%) altersbedingt und planmäßig erfolgt. Doch nicht jede Nachfolge bedeutet Kontinuität der Eigentümer: ca. 50 % der Unternehmer schaffen es, eine Übergabe innerhalb der Familie zu erreichen. Die andere Hälfte der Unternehmen muss verkauft oder liquidiert werden.

Transparenz der Finanzstruktur – wichtig für den Mittelstand

Starre Regeln bei der Kreditvergabe behindern das Wachstum bei mittelständischen Firmen. Mit dem wirtschaftlichen Aufschwung stehen viele mittelständische Unternehmen vor dem Problem, ihr Unternehmenswachstum zu finanzieren. Viele Banken halten sich bei der Vergabe neuer Kredite jedoch immer noch sehr strikt an beschränkende oder behindernde Vorgaben. Nicht immer gerechtfertigt.

Wir  erleben zurzeit, dass viele Unternehmen nach einer Erhöhung der Betriebsmittellinien zur Finanzierung des Wachstums bzw. ihres Working Capitals suchen. Dabei kommt es vor, dass die Banken eine ablehnende Haltung für eine Erweiterung der Betriebsmittellinien ohne komplette Absicherung durch den Gesellschafter einnehmen, falls keine komplette Absicherung durch den Gesellschafter erfolgt. Das kann Ihrem Unternehmen auch passieren, wenn die Transparenz fehlt und Unternehmensie keine klare Unternehmensperspektive an die Bank kommunizieren.